Wichtige Regeln, DOs & DON’Ts für einen erfolgreichen
und rechtssicheren E-Mail-/Newsletter-Versand
Teil 1 (von insgesamt 7 Teilen)

Das Newsletter-Marketing ist eine Form des Direktmarketings im Online-Bereich. Der Aufbau einer E-Mail-Liste ist insbesondere im Online-Business unentbehrlich. Ob du (digitale) Produkte über das Internet verkaufen möchtest oder deine Dienstleistung, zum Beispiel als Coach. Du kannst gar nicht früh genug damit anfangen, dir einen stabilen E-Mail-Verteiler aufzubauen.

Doch was musst du dabei unbedingt beachten? Mal ganz abgesehen von der technischen Seite gibt es schon im Vorfeld sehr viele Dinge, die du unbedingt berücksichtigen musst, damit dein Newsletter-System profitabel und rechtssicher wird. Es ist nicht damit getan, einfach mal ein paar Mails “in’s Blaue” zu schicken.

Deshalb habe ich für dich in meinem Blog nun einen 7-teiligen genauen Wegweiser zur Vorbereitung für deinen professionellen E-Mail-/Newsletter-Versand erstellt. Du bekommst wertvolle Tipps für Gestaltung und Text deines Newsletters, zur Nutzung von Bildern und Hyperlinks und was unbedingt bei den einzelnen Formularen für die Newsletter-Anmeldung rechtlich beachtet werden muss, damit du keine teuren Abmahnungen bekommst.

Dabei wird die technische Umsetzung aber noch nicht berücksichtigt, dazu gibt es im Anschluss noch einen separaten Beitrag. Und auch wenn du vielleicht schon ein Newsletter-System aufgebaut hast und schon regelmäßig deinen Newsletter verschickst, bin ich mir sehr sicher, dass du in meinen Blog-Beiträgen zum Thema Newsletter-Marketing noch einiges Neues finden wirst.

Teil 1 (dieser Blogartikel) hier ist der Anfang der 7-teiligen Blogserie. Dich interessiert, wie es weitergeht und wie auch du deinen Newsletter-Versand erfolgreich aufbauen kannst? Kein Problem! Melde dich zu meinem kostenfreien Newsletter an und du bekommst täglich einen weiteren Teil (die Teile 2 bis 7 sind passwortgeschützt) freigeschaltet. Und so ganz nebenbei siehst du anhand von dieser Praxis, wie auch du dies für dein Geschäft so oder ähnlich umsetzen kannst.

Zusätzlich habe ich für dich noch die Checkliste “So wird dein Newsletter perfekt” mit 19 wirklich wichtigen Punkten zusammen gestellt! Selbst bereits erfahrene Newsletter-Marketer werden dort noch einen “AHA-Effekt” haben! Auch die Checkliste kannst du dir hier zusammen mit den weiteren passwortgeschützten Blogartikeln holen (du kannst die Checkliste sofort nach der Anmeldung downloaden):

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Doch zunächst eine kurze Übersicht der Themen, die wir in den 7 Blog-Beiträgen zum Newsletter-Marketing behandeln werden:

Teil 1:

Kapitel 1: Newsletter-Marketing ist im Gegensatz zum Rundschreiben per Post relativ kostengünstig. Doch es gibt noch einige weitere Vorteile.

Kapitel 2: Themen für deinen Newsletter gibt es jede Menge. Was es dabei unbedingt zu beachten gilt, erfährst du in diesem Kapitel.


Teil 2:

Kapitel 3: Auch ist die rechtliche Seite eines Newsletters nicht ganz unbedenklich. Hier solltest du unbedingt die aktuellen Gesetze beachten. Eine nachweisbare Einwilligung, Datenschutzbelehrung, Datenverarbeitung und Widerrufsbelehrung sind wichtige Punkte.

Kapitel 4: Wie kann die Anmeldung zum Newsletter erfolgen und welche Adressen darf ich überhaupt verwenden?


Teil 3:

Kapitel 5: Wie muss die erste Aktivierungs-E-Mail gestaltet werden und wie muss die

Kapitel 6: endgültige E-Mail-Bestätigung aussehen, was darf nicht darin enthalten bzw. was muss unbedingt enthalten sein?


Teil 4:

Kapitel 7: In Kapitel 7 erhältst du Hinweise zur Datenspeicherung und zur erforderlichen Protokollierung.

Kapitel 8: Die Hinweise zum Datenschutz gibst du in Form einer Datenschutzbelehrung. Doch wie formulierst du so eine Datenschutzbelehrung und wo musst du diese zur Verfügung stellen?

Kapitel 9: Es gibt natürlich auch Pflichtangaben für deinen Newsletter, die du unbedingt beachten musst.


Teil 5:

Kapitel 10: So wird dein Newsletter perfekt – Teil 1

Kapitel 11: So wird dein Newsletter perfekt – Teil 2


Teil 6:

Kapitel 12: Dann kommen wir noch auf den Einsatz und die Vorteile von Newsletter-Tools, spezieller Newsletter-Software zu sprechen. Eine kleine Auswahl solcher Newsletter-Tools, auch in deutscher Sprache – die meisten Tools sind allerdings in englischer Sprache – stelle ich dir hier ebenfalls vor.


Teil 7:

Kapitel 13: Zum Abschluss dieser Blog-Serie weise ich nochmals auf einige ganz wichtige Dinge hin.

Als Bonus gibt es eine Checkliste: “So wird dein Newsletter perfekt”.

 



 

Teil 1:

Kapitel 1: Vorteile des E-Mail-Marketings

Es gibt viele Anlässe für einen Newsletter und damit viele Möglichkeiten, sich immer wieder in das Gedächtnis deiner Kunden oder Interessenten zu bringen. Aber bevor du mit deinem Newsletter „loslegst“, solltest du unbedingt einige wichtige Regeln, DOs and DON‘Ts berücksichtigen und dich regelmäßig nach der aktuellen Gesetzeslage erkundigen.

 

 

  • Ein Newsletter per E-Mail ist im Vergleich zum Newsletter-Versand per Post sehr kostengünstig. Es fallen keine Druck- und keine Portokosten an – lediglich geringe E-Mail-Versandkosten beim Einsatz eines professionellen Newsletter-Tools, wenn du deinen Newsletter selbst gestaltest und versendest.
  • Anders als bei einem Print-Mailing, für welches du die Adressen eventuell gekauft hast, kannst du dir beim Newsletter-Versand per E-Mail sicher sein, dass für deinen Newsletter Interesse bei den Empfängern vorhanden ist, denn diese haben deinen Newsletter schließlich abonniert.
  • Du hast somit eine höhere Öffnungs- und Klickrate. Und oft wandern Print-Mailings – vor allem wenn die Adressen gekauft wurden – einfach in den Papierkorb.
  • Du kannst deine Newsletter-Empfänger persönlich mit deren Namen ansprechen. Die modernen Newsletter-Tools bieten hierfür optimale Voraussetzungen.
  • Die Newsletter-Tools bieten in der Regel auch Vorlagen für deinen Newsletter, so dass du dir einfach eine für deine Zwecke passende Vorlage aussuchen und mit deinem Logo versehen kannst.
  • Du kannst deinen Newsletter auch interaktiv gestalten, mit Verlinkungen auf deine Webseite oder entsprechende Landing Pages, (das gibt viele „Visits“).

 

  • Bei einem professionellen Newsletter-Tool kannst du deinen Newsletter auch mit Social Media Buttons versehen, so dass dein Newsletter ganz leicht über die Sozialen Medien zu teilen ist
  • Du hast in deinem Newsletter sehr viele Möglichkeiten für einen „Call-to-Action“. Ob das ein „sign up“, „starte hier“, „weitere Informationen“ oder in Bezug auf die Sozialen Medien ein „like“, „like & share“ oder „follow me“ ist – oder aber du bietest einfach etwas mit einem „free“-Button an, also einen „kostenlosen download“ oder eine „Testversion“… Hier gibt es je nach deinem Geschäftsbereich sehr viele Möglichkeiten eines „Call-to-Action“, also einer Handlungsaufforderung in deinem Newsletter.
  • Sind alle Formulare und Vorlagen erst einmal erstellt, ist so ein Newsletter schnell auf dem elektronischen Weg. Da die professionellen Newsletter-Tools online ausgeführt werden, kannst du deinen Newsletter auch zeit- und ortsunabhängig verschicken.
  • Du kannst ihn auch im voraus planen und einstellen, wann der Newsletter verschickt werden soll – selbst wenn du an diesem Termin auf einer Geschäftsreise oder im wohlverdienten Urlaub sind. Durch die automatischen Antwort-Mails, die du im Vorfeld generierst, hat dein Newsletter-Tool alles im Griff.
  • Auch das „Responsive Design“ bieten einige Newsletter-Tools, so dass du sicher sein kannst, dass dein Newsletter, egal, ob er auf einem Desktop-PC bzw. Laptop oder aber auf einem Tablet oder Smartphone gelesen wird, immer in der jeweils optimalen Darstellung präsentiert wird.
  • Verwendest du ein professionelles Newsletter-Tool, hast du eine hervorragende Erfolgskontrolle deines Newsletters. Du siehst, welche Mails überhaupt geöffnet, welche Links geklickt und mit welchem Browser oder eventuell mobilem Gerät die Seiten geöffnet wurden. Damit erkennst du genau, welche Themen sind für deine Empfänger relevant, welche weniger und du kannst deine zukünftigen Newsletter immer wieder anhand dieser Auswertungen für deine Empfänger optimieren.

 


 

Kapitel 2: Themenfindung

Themen für deinen Newsletter gibt es viele. Ein paar Ideen habe ich in diesem Kapitel für dich aufgelistet:

Also vielleicht zuerst einmal, was du nicht machen solltest: Deine Newsletter-Empfänger mit langweiligen Firmeninfos zu“spamen“. Liefere nur Informationen, die für deine Empfänger einen Nutzen oder gar einen richtigen Mehrwert darstellen.

  • Das können durchaus auch aktuelle Firmen-News sein,
    • zum Beispiel ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung,
    • das kann auch die Vorstellung eines neuen Mitarbeiters oder einer neuen Mitarbeiterin im Service oder im Sekretariats-Bereich sein. Damit wissen deine Newsletter-Empfänger zukünftig, wen sie, z.B. bei einem Anruf, als Ansprechpartner haben.
    • Es gibt immer wieder Aktuelles, Branchen-News, einen Tag der offenen Tür oder Messe-Veranstaltungen, vielleicht auch ein Firmen-Jubiläum. Sicher gibst du diese Informationen schon auf der Website bekannt. Picke daraus doch besonders wichtige News für deinen Newsletter heraus, und gib einen „Mehrwert“ zum Thema dazu. Das könnte eine Checkliste oder ein E-Book sein oder einfach ein interessanter Link zu weiterführenden Informationen oder gar einem Video.
  • Arbeitest du zum Beispiel in einem beratenden oder Therapie-Bereich? Das kann auch ein Verband sein, in welchen es zum Beispiel wichtig ist, deine Kunden oder Mitglieder über wichtige Gesetzesänderungen zu informieren.
  • Veranstaltest du ein Event für deine Kunden, informiere dieser außer auf deiner Website auch im Newsletter darüber – mit einem Link zu einer speziellen Landing-Page, auf der du weitere Informationen, vielleicht auch ein Video zum Event zur Verfügung stellst. Lade die Newsletter-Empfänger ein, sich für das Event über diese Landing-Page anzumelden oder auf andere Weise zu reagieren, je nach deinem Geschäftsbereich.
    • Hast du zum Beispiel eine Buchhandlung, könntest du in Kooperation mit einem Restaurant nebenan ein „Krimi-Dinner“ anbieten, oder einfach eine Autoren-Lesung. Lasse dir für den Ort dieser Lesung etwas besonderes einfallen, passend zum Buch-Thema.
    • Hast du ein Sportgeschäft, veranstaltest du vielleicht einen Geschicklichkeits-Parcours, eventuell in Kooperation mit einer Schule oder einem Sportverein.
    • Als Restaurant-Inhaber könntest du ein Erlebniskochen veranstalten und eventuell einen Starkoch dazu einladen.
    • Oder noch als letzten Tipp, wenn du ein Autohaus hast oder Autos vermietest, könntest du ein Fahrsicherheitstraining anbieten.

Du siehst, je nach Branche gibt es hier unzählige Ideen und Möglichkeiten, die du für deinen Newsletter verwenden kannst. Zugegeben, das waren jetzt alles etwas größere Events, aber du finden bestimmt auch kleinere interessante Events für deine Kunden, die du dann entsprechend in deinem Newsletter ankündigen kannst.

 

 

  • Weiterbildungen in Form von Seminaren, Workshops, Webinaren oder Expertenvorträge, ob nun kostenlos oder gegen Bezahlung, sind immer ein gutes Thema für deinen Newsletter. So werden vielleicht Interessenten zu Kunden oder Verbands-/ bzw. Vereins-Mitglieder.
  • Berichte über ein Sponsoring, zum Beispiel für einen Sportverein und lade zur Veranstaltung ein. Ich unterstütze zum Beispiel unseren ortsansässigen Sportverein beim jährlichen Triathlon. Hier hast du nicht nur im Vorfeld des Sponsorings ein gutes Thema, sondern auch mit der Anschluss-Berichterstattung, vielleicht mit Fotos oder Videos der Siegerehrung, bei der du als Sponsor persönlich in Erscheinung treten kannst (also ich mache das zumindest so).
  • Aber auch Rabattaktionen oder Coupons für deine Produkte oder Dienstleistungen stellen einen Mehrwert dar, ebenso wie Gewinnspiele. Ich habe zum Beispiel schon mehrmals in der Vorweihnachtszeit einen Adventskalender auf meiner Website gehabt. Wenn du so einen Adventskalender auf deiner Website machst, könntest du dort deine eigenen Produkte oder Dienstleistungen verlosen – ob als Tagesverlosungen oder einer Hauptverlosung bleibt dir überlassen. Aber wenn du zum Beispiel jeden Tag einen Preis in Form eines deiner Produkte verlost, kannst du im Rahmen des Gewinnspiels dein Produkt präsentieren und eventuell kauft der Newsletter-Empfänger dann dieses Produkt, falls er nicht zu den Gewinnern gehört. Ich achte hierbei bei den Tagesverlosungen auch immer auf eine Gewinnerbenachrichtigung innerhalb von 1 bis 2 Tagen, auch auf der Internetseite werden die Namen angegeben. Was natürlich bei der Durchführung des Gewinnspiels in den Teilnahmebedingungen fixiert sein muss, dass ich das darf. Die Tagespreise sind bei mir zum Beispiel meine Fachbücher im EDV-Bereich, natürlich mit Link zum Online-Shop bzw. Amazon, wo diese auch gekauft werden können. Oder ich verlose Gutscheine für Videokurse (diese sind ebenfalls in der Beschreibung mit Kauflink versehen), ich verlose die Erstellung eines Blogs inklusive Hosting für einen bestimmten Zeitrahmen oder als Hauptpreis unter allen Teilnehmern hatte ich auch schon mal die Erstellung einer kompletten Website inklusive Hosting. Bestimmt findest auch du für deinen Geschäftsbereich attraktive Preise für einen Adventskalender.
  • Natürlich machen viele Firmen gerade um die Weihnachtszeit Gewinnspiele oder Aktionen. Du könntest dir deshalb aber auch für andere – sogenannte – Feiertage etwas Besonderes überlegen.  Wie wäre es mit einem „Welttag“ oder „internationalen Aktionstag“? Also je nach Zielgruppe zum Beispiel am 8. März zum internationalen Frauentag, am 20. März zum Tag des Glücks, am 6. April zum Tag des Sports. Es gibt einen Tag des Lächelns, einen Tag der Komplimente, also so viele Möglichkeiten, deinen Kunden ein Lächeln oder ein Kompliment in Form eines Newsletters zu schenken. Suche im Internet nach „Welttage“ oder „Internationale Aktionstage“ und du findest viele mögliche Anlässe für einen Newsletter, passend zu deinem Geschäftsbereich.
  • Häufen sich zu einem bestimmten Thema immer wieder Fragen von Interessenten, Kunden oder Mitgliedern per E-Mail oder telefonisch? Dann nehme doch dieses Thema für deinen Newsletter auf. Sicher haben noch weitere Mitglieder die selben Fragen. Fordere im Newsletter die Empfänger auf, sich bei Fragen gerne und jederzeit an einen im Newsletter genannten Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin zu wenden und geben die E-Mail-Adresse oder Durchwahl dieses Mitarbeiters / dieser Mitarbeiterin an. Damit förderst du den persönlichen Kontakt.
  • Stelle für deine Newsletter-Empfänger unbedingt Mehrwerte zur Verfügung! Das können Checklisten zu wichtigen aktuellen Themen sein, ein kostenloses E-Book oder gar ein kostenloses Lernvideo.

Ich möchte zum Abschluss dieses Kapitels nochmals betonen, wie wichtig Mehrwerte für deine Newsletter-Empfänger sind. Mache dir bewusst, dass der Empfänger ganz andere Erwartungen in deinen Newsletter hat als du selbst. Weshalb sollte er deinen Newsletter überhaupt öffnen? Natürlich kostet es Zeit und eventuell einige Euros, solche Mehrwerte zur Verfügung zu stellen. Aber es lohnt sich! Mache deinen Unternehmens-Newsletter zum Kunden-Newsletter und erfülle die Erwartungen deiner Interessenten, Kunden oder Mitglieder! Denn so ein Newsletter ist, wenn du deine Empfänger nur mit Werbung oder langweiligen Inhalten belieferst, ganz schnell wieder abbestellt.

 


Ende von Teil 1 des Blog-Beitrags zum Thema Newsletter-Marketing – professioneller E-Mail-/Newsletter-Versand.
Teil 2 (passwortgeschützt) findest du hier.

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Online-Videokurs Newsletter-Marketing

In diesem Online-Videokurs lernst du die Grundlagen des E-Mail-/Newsletter-Marketings.
Du lernst wichtige Regeln, rechtliche Aspekte, DOs und DON’Ts für den Newsletter-Versand kennen.

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